Hericium – Hilfe für Magen und Darm

 

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Hericium ist einer der 11 uns bekannten Vitalpilze.

Hier kommst du zur Übersicht der Vitalpilze

Der Vitalpilz Hericium wird auch Igelstachelbart oder Affenkopfpilz genannt. Sein Aussehen erinnert an die zotteligen Affen, welche in China beheimatet sind. Daher der witzige Name.

Man findet den Hericium erinaceus auch in heimischen Wäldern, wo er als Wundparasit an alten Laubbäumen wächst. Er gilt als seltener, wohlschmeckender Speisepilz und wird als Delikatesse geschätzt. In diesem Blog geht es allerdings nicht um seinen Geschmack oder die Zubereitung, sondern um seine Wirkung als Heil- und Vitalpilz.

 

Hericum
der Baumpilz Hericium

 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Hericium Pilz vorallem für die folgenden Organe eingesetzt:

  • Niere
  • Leber
  • Milz
  • Herz
  • Magen

Er wird in der Mykotherapie für die Heilung verschiedenster Krankheiten eingesetzt. Er unterstützt nachhaltig die Verdauung und soll sogar Krebserkrankungen der Verdauungsorgane vorbeugen.

 

Wirkung auf das Verdauungssystem

Seine Wirkung auf das Verdauungssystem wurde wissenschaftlich erforscht und man fand heraus, dass Hericium den Magen-Darm-Trakt beruhigt und die Verdauung reguliert. Als eines der wenigen Naturheilmittel ist Hericium in der Lage die Magenschleimhaut wieder aufzubauen und wird daher gerne bei Beschwerden wie Gastritis, Magengeschwüren und Geschwüren des Zwölffingerdarms eingesetzt. Außerdem besitzt er anti-bakterielle Wirkung und schützt somit vor dem Bakterium Helicobakter pylori, welches oft die Gastritis auslöst.

Probleme wie Sodbrennen, Reflux, Brennen im Magen und Reizmagen können mit einer längerfristigen Einnahme von Hericium ausgeheilt werden und die Einnahme von Magenschutz-Medikamenten, welche oft Aluminium enthalten, ersetzen (Studie von Lebe 3/2014).

Auch bei Nahrungsunverträglichkeiten soll Hericium sich günstig auswirken. Er wird dafür oft zusammen mit dem Vitalpilz Reishi eingesetzt, welcher stark entzündungshemmend und anti-allergisch wirkt. Eine übermäßige Histaminausschüttung kann mit ihrer Hilfe gehemmt werden.

Nicht nur die Magenschleimhaut, sondern auch die Darmschleimhaut profitieren von der Einnahme von Hericum. Er verhindert das Eindringen von Nahrungspartikeln, welche dort zu Immunreaktionen und Entzündungen führen können. Übermäßige Immunreaktionen können somit ausgeglichen werden, was Hericium und Reishi zu hilfreichenden Begleitern bei Autoimmunerkrankungen wie Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn macht.

Dünndarm und Dickdarm profitieren von der regenerierenden Wirkung, daher ist er auch Hilfreich für den Wiederaufbau der Darmflora nach Antibiotika Behandlungen.

Bei Verstopfung und Hämorrhoiden konnten ebenso positive Effekte erzielt werden. Bei Candida Pilzen im Darm ist ebenfalls die Kombination mit Reishi sehr erfolgreich angewendet worden.

 

Wirkung auf das Nervensystem

Was Hericium außerdem so besonders macht, ist seine regenerierende Wirkung auf das Nervensystem. Er regt nachweislich die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren an (Studie von Hirokazu Kawagishi 2005). Diese regulieren und stimulieren das Wachstum der Nervenzellen. Hericum führt zum Wiederaufbau der Myelinschichten der Nerven und kann Betroffenen wieder Hoffnung geben.

Nervenschäden, welche zB. durch Unfälle, Entzündungen, Fehlbelastungen, Tumoren, Stoffwechselerkrankungen, Operationen oder degenerativen Nervenerkrankungen (wie etwa Parkinson oder Multiple Sklerose) verursacht werden, können zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen, Kribbeln, Missempfinden oder sogar Lähmung führen. Hericum kann bei solchen Nervenverletzungen und degenerativen Erkrankungen gut unterstützen. Durch die Anregung der Nervenwachstumsfaktoren kann der Zerfall von Mitochondrien bei Parkinson reduziert werden und die Myelinschicht bei MS bei frühzeitiger Behandlung regeneriert werden.

Auch in diesen Fällen ist eine Anwendung zusammen mit dem entzündungshemmenden Pilz Reishi sehr zu empfehlen.

Da die Bauchgegend ist mit über 100 Millionen Nervenzellen die größte Ansammlung von Nervenzellen. Hier wird schnell klar, warum der Hericium sich so positiv auf den Magen-Darm Trakt auswirkt.

Aber nicht nur das periphere Nervensystem profitiert von Hericium, sondern auch das zentrale Nervensystem, wo Nervenwachstumsfaktoren ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen. Bei Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz, Epilepsie oder nach einem Schlaganfall, kann Hericum genauso begleitend zur Behandlung beitragen.

Auch bei einem „schwachen Nervenkostüm“ kann sich Hericium günstig auswirken. Durch seine stimmungsaufhellende Wirkung, hilft Hericum bei Nervosität, innerer Unruhe, nervlich bedingten Blutdruckschwankungen, Depressionen, Ängsten und Schlafstörungen, sowie bei psychosomatischen Magenbeschwerden und Neurodermitis.

 

Krebstherapie

In der Krebstherapie werden die drei Pilzsorten Reishi, Cordyceps und Hericium bevorzugt eingesetzt, da bei ihnen allen beachtliche Wirkungen auf Krebs und Metastasen entdeckt wurden.

Hericium im speziellen wirkt wachstumshemmend bei Sarkomen von Magen-, Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Darm- und Hautkrebs. Bei Speiseröhren- und Dickdarmkrebs wurde darüber hinaus eine hemmende Wirkung der Metastasenbildung beobachtet.

Auch die Nebenwirkungen der Chemotherapie, vorallem bezogen auf den Magen-Darm-Trakt, wie Übelkeit und Durchfall, können sich mit Hericum legen.

 

Kombination von Hericum mit Reishi und Cordyceps

Die Vitalpilze Hericium, Reishi und Cordyceps ähneln sich in ihrer Wirkung und wirken sehr gut gemeinsam.

Sie schützen den Körper vor den Auswirkungen von Dauerstress, indem sie den permanenten Ausstoß der Stresshormone verhindern.

Alle drei Heilpilze tragen zur Senkung des Cholesterinspiegels und der Triglyceride bei. Ebenso ist die Immun-stärkende Wirkung dieser Pilze vergleichbar, da sie alle immunstimulierende Polysaccharid enthalten.

 


 

Einnahme von Hericium

Pilzsorten wie der Hericium sind wohlschmeckend und werden auch gerne in Gerichten verwendet. Leider ist Hericium aber ein eher seltener Pilz und gilt daher als Delikatesse. Allerdings wird er für Arzneizwecke kultiviert. Die Pilze werden anschließend getrocknet und pulverisiert, was die tägliche Einnahme und die Dosierung der stark erleichtert.

Einnahme in Form von Pulver (in Wasser oder anderen Getränken), Tabletten oder in Kapseln abgefüllt.

Wirkungsvoller als Pulver – welches zur Gesundheitsprävention verwendet wird – sind Extrakte, welche ein Konzentrat der Pilze enthält und so bis zu zwanzig mal höher dosiert werden können. Daher werden Extrakte vor allem bei bereits bestehenden Erkrankungen angewendet.

 Dosierung

Die Dosierung für einen gesunden, erwachsenen Menschen beträgt ein bis zwei Gramm Pilz-Pulver pro Tag. Eine Kapsel oder Tablette enthält meist ein halbes Gramm, wodurch sich eine Tagesdosis von 2-4 Kapseln/Tabletten ergibt.

 

Qualitätsunterschiede?

Vitalpilze welche direkt in Österreich oder Deutschland bestellt werden können, weisen für gewöhnlich eine gute Qualität auf. Da selbst der Import aus China entsprechende Analysen zur Vorschrift hat, welche die Unbedenklichkeit der Ware bestätigen müssen.

Von der Bestellung chinesischer Webseiten wird allerdings abgeraten, da dort keinerlei Kontrollen stattfinden.

Ein sehr guter Anbieter direkt aus Deutschland (Lieferung auch nach Österreich) ist vitaminversand24.com (mit Klick auf den Link kommst du direkt zu den Pilzen), alle ihre Pilz-Produkte sind hoch konzentriert und weisen folgende Merkmale auf:

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Ich verwende diese 3 Produkte täglich und kann sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen:

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