Diät-Blog: Woche 12

Minus 12 Kilo in 12 Wochen.

Das mag jetzt nach dem Traum einer jeden Frau klingen, aber in Wahrheit ist es harte (emotionale) Arbeit. Ich habe in den vergangenen paar Wochen mehr Auf und Abs erlebt als im gesamten letzten Jahr. An manchen Tagen zweifle ich, ob ich überhaupt in Form kommen werden und an manchen Tagen bin ich sehr zuversichtlich und male mir aus welche Bewerbe ich diese Saison alle machen möchte.

So ist das in der Diät. Und auch, wenn ich mich jedes mal gut darauf vorbereite, so werde ich jedes mal wieder von meinen Emotionen überrannt. Die Schwankungen in meiner Laune, die Schwankungen auf der Waage, der kritische Blick in den Spiegel, der Heißhunger, die Nächte in denen ich hungrig aufwache und nicht mehr schlafen kann, die Müdigkeit, die Energielosigkeit, das Erkennen der eigenen Grenzen, die Ziele die man sich setzt und mal erreicht und mal nicht – das alles ist Teil der Wettkampf-Diät.

Viele versuchen es und viele scheitern daran. Nicht jede/r ist zum/r AthletIn geboren und nicht jede/r kann auf der Bühne erfolgreich sein. Doch eines ist klar: schafft man es, so hat man einen Sieg errungen, den einem keine (schlechte) Platzierung der Welt nehmen kann: den Sieg über den eigenen Körper und den eigenen Kopf. Das was uns im Leben leitet sind Instinkte und der blanke Überlebenswillen unseres Körpers. Diese Gedanken und Reize auszutricksen oder gar auszuschalten ist eine harte Herausforderung und jeder Person der das gelingt sollte schon von vorne herein ein Pokal überreicht werden.

 

 

Aber genug der schweren Worte… was ist denn nun in der letzten Woche alles passiert?

Ich hatte am Ende von Woche 11 meinen lang ersehnten Ladetag, der natürlich schön sauber über die Bühne gegangen ist (siehe Blog zu Diät Woche 11) und siehe da, nach zwei Wochen Stillstand auf der Waage ist ein halber Kilo wieder unten. Manchmal braucht der Körper so einen Anreiz um wieder funktionieren zu können. Aber bitte nicht übertreiben! Das kann auch schwer in die Hose gehen, wenn man sich danach nicht mehr in den Griff bekommt.

Außerdem mache ich nun statt den üblichen 40min zusätzlich noch 20min Ausdauer pro Tag, um meinen Verbrauch weiter zu erhöhen.

Meine Körper reagiert gut, aber mein Kopf schaltet langsam auf stur. Ich sehe überall nur noch Essen und mein Tag dreht sich auch nur noch ums Essen. Warum das so ist? Weil mein KFA nun wirklich schon nett gesunken ist und mein Körper langsam um sein (Über)Leben bangt. Das ist ganz normal und da muss man gegen Ende der Diät einfach durch. Jetzt nochmal Vollgas!!! 😀

 

TopGymKollage1
Shooting im Top Gym Wien

 

Außerdem kommen jetzt auch noch einige Foto-Shootings auf mich zu, auf die ich mich natürlich irrsinnig freue. Am Freitag hatte ich ein Shooting und ein Interview für Uschi Fellners LOOK Magazin, zum Thema Fitness Lifestyle und Wettkämpfe. Ich bin schon sehr gespannt wann der Artikel erscheinen wird 🙂

Ich wünsch allen MitstreiterInnen alles Gute für die kommende Woche!

Eure Katharina ❤

 

 

 

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