Diät-Blog: Woche 1

Die erste Diät-Woche liegt nun fast hinter mir und es hat sich schon viel verändert:

 

Gewichts-Update

Am Montag dem 28.12.2015 lag mein Ausgangsgewicht auf 71,2kg doch inzwischen ist es auf 68,4kg gesunken. Das geht natürlich nicht in diesem Tempo weiter da das erste Gewicht immer Wasser ist, welches der Körper ausscheidet. Dieses Wasser kommt einerseits aus dem Bindegewebe und den Zellzwischenräumen, wo es sich durch schlechtes (salziges) Essen ansammelt und andererseits aus der Muskulatur, wo es durch eine eingeschränkte Kohlenhydratzufuhr nicht mehr aufgenommen wird.

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Leider kein Körperfett… 😛

Ich rechne allerdings mit einem Gewichtsverlust von 0,5-1kg pro weiterer Diät-Woche. Das ist dann erst tatsächlich das Körperfett.


Psyche

Was mir zu Beginn einer Diät immer sofort auffällt sind die Stimmungsschwankungen. Es ist ein großer Sprung vom Weihnachtsfestessen auf den Diät-Plan und plötzlich gibt es für den Körper statt dem gewohnten Überfluss einen Mangel an Makronährstoffen. Das Gehirn verlangt nach Glukose (Zucker) und wenn es den nicht bekommt, dann kann man schon mal grantig werden.

So bekomme ich zB. manchmal kleine Wutanfälle die absolut keinen Grund haben. Mein Freund kennt das natürlich schon und nimmt es mit Humor – was mich dann noch wütender macht, bis ich anfange über mich selbst zu lachen, weil ich erkenne wie dumm mein Verhalten gerade ist 😀

Eine weitere Tücke der Diät ist die Müdigkeit und Energielosigkeit. Abends bin ich vom Tag komplett gerädert, wobei absolut nichts besonderes vorgefallen ist. Sehr langen Gesprächen zu folgen wird teilweise anstrengend und in Gesellschaft wird man immer ruhiger. Dieses „Verstummen“ ist ein sehr verbreitetes Phänomen im Bodybuilding, da es die einfachste Art ist um Energie und Nerven zu sparen.

Während andere diskutieren zähl ich im Kopf die Minuten bis zur nächsten Mahlzeit 😛 was mich auch schon zum nächsten Punkt bringt.


Hunger

Das vielleicht unangenehmste Symptom in einer Diät ist der Hunger. Die ersten zwei/drei Tage ist er noch nicht da. Er schleicht sich erst mit der Zeit ein. Am fünften Tag habe ich ihn das erste mal wahrgenommen und seitdem ist er mein Begleiter und er wird mich die ganze Diät lang nicht verlassen.

Hier muss ich zur Vorsicht warnen, denn Hunger bedeutet nicht gleich hungern. Ich esse 7 Mahlzeiten pro Tag, in Intervallen von 2-3 Stunden:

  • Frühstück
  • Pre-Workout
  • Post-Workout
  • Mittag
  • Nm-Snack
  • Abendessen
  • Nacht-Snack

 

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Was ich an einem Tag alles verdrücke…

 

Aber warum habe ich trotzdem Hunger?

Es kommt nicht darauf an wie oft man isst, sondern ausschließlich darauf wieviel kcal man insgesamt zu sich nimmt. Ich befinde mich in einem Defizit und die ersten paar Tage war das für meinen Körper noch nicht wichtig, denn es ist ganz normal, dass man an manchen Tagen weniger isst und an manchen Tagen mehr. Das gleicht sich für gewöhnlich in der Wochenbilanz alles schön aus. In einer Diät isst man aber täglich weniger als man verbraucht und nach ein paar Tagen merkt der Körper, dass nicht genügend Energie reinkommt. Das Hungergefühl wird erhöht – eine natürliche Reaktion – und die körpereigenen Fettreserven werden vermehrt angezapft, um die Wochenbilanz auszugleichen.

Hat man einen sehr aktiven Stoffwechsel so ist Hunger in der Diät vollkommen normal. Sollte das Hungergefühl verschwinden, so kann das Probleme bedeuten. Psychischer Stress oder auch eine Verlangsamung des Stoffwechsels (meist durch Hungern ausgelöst) können das Hungergefühl bremsen. Dies ist allerdings sehr kontraproduktiv für eine erfolgreiche Diät. Der Körper bremst den Fettstoffwechsel und im schlimmsten Fall kommt es zu vermehrtem Muskelverlust. Das sollte man unbedingt verhindern!

 

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Soweit zu meiner ersten Diät-Woche 🙂

Ich hoffe ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und wir lesen uns bald wieder!

Alles Liebe ❤

Katharina

 

 

2 Gedanken zu “Diät-Blog: Woche 1

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